Die Schraube und das Ventilkelchunterteil
Handwerks Lösungen / 30. November 2012

Alles fing ganz harmlos an. Ein Leck im Spülenunterschrank brachte mich als Haushandwerker auf den Plan. Der Verursacher war schnell ausgemacht. Die Konterschraube, die den Ventilkelch mit dem unterhalb der Spüle befindlichen Ventilkelchunterteil verband, war abgeschert. Zunächst versuchte ich im Baumarkt Ersatz zu finden. Ich wurde weiter zum Möbelhaus in die dortige Küchenabteilung verwiesen. Dort wurde die Restekiste hervorgeholt. Auch dort war keine Schraube mehr vorhanden. Allerdings fanden sich dort einige Ablaufsets mit Ventilkelchunterteil, Ventilkelch, Dichtung und natürlich der verbindenden Schraube. Ich nahm dies mit und fuhr nach Hause. Die Schraube des Ablaufsetes paßte nicht. Dies war kein Nachteil, da ich feststellen mußte, daß sich die alte Schraube auch unter Zuhilfenahme einer Zange nicht aus dem Kunststoffgehäuse lösen ließ. Also mußte sowieso ein umfangreicher Ersatz her. Zudem fand sich in dem Ventilkelchunterteil ein mehrere Millimeter starker Biofilm. Den sollte ich vielleicht mal mikroskopieren. Also war der Entschluß schnell gefaßt. Das Ablaufset wird eingesetzt. Ich probierte das Ablaufset aus und es zeigte sich, daß es passte. Allerdings entdeckte ich dann, daß sich an dem Ventilkelchunterteil zwei Ausgänge für einen Abfluß befanden. Ich brauchte jedoch nur einen Ausgang. Ich beschloss also, eine Verschlußkappe zu besorgen. Zurück im Möbelmarkt fragte ich den Verkäufer…

Plexiglas – Acrylglas – Experimente
Handwerks Lösungen / 26. September 2012

Per Zufall geriet ich an Plexiglas oder auch Acrylglas. Letzterer Name ist doch recht täuschend, da es sich um einen Kunststoff und nicht um Glas handelt. Ich konnte einige Reststücke erwerben. Dazu gab man mir einen Acrylkleber. Spontan entschied ich mich dazu, ein Terrarium von den gleichförmigen Reststücken zu bauen. Im Baumarkt kaufte ich dazu noch ein Silikon, das mit Acryl harmoniert. Da ich mit meinem gewählten Sägeblatt für die Stichsäge noch unsicher war, besorgte ich mir ein feines Metallblatt. Während des Sägens beließ ich die Schutzfolie auf dem Plexiglas. Schon nach wenigen Zentimetern meines Sägeversuchs platzte es in dem Glas und es sah aus, wie ein schnell größer werdender Hefeteig. Ich hatte durch meine Ziehbewegung der Stichsäge das Plexiglas motiviert, zu schmilzen. Die Schmelze verband sich schnell mit der Umgebung und obwohl ich soeben eigentlich gesägt hatte, war der Schnitt wieder fest. Die folgenden Bilder zeigen das Ergebnis auf dem Material und auch auf dem Blatt meiner Stichsäge. Sägeblatt     In der Mitte die zugeklebte Naht. Ich darf laut Anleitung nicht die Stichsäge drücken, sondern soll sie von alleine laufen lassen. Dies werde ich im nächsten Schritt noch probieren und darüber hier berichten.   Die nachfolgenden Informationen stammen…