1. Trainmeuseler Dorffest am 25.08.17

7. Oktober 2017

So schön kann es in einem Dorf sein. Da haben sich 6 Dörfler zusammengesetzt, und ein gemütliches Dorffest organisiert. Dazu wurde eine Stichstraße gesperrt. Ab 17 Uhr ging es bei strahlendem Wetter los. Von den knapp über 100 Einwohnern unseres Dorfes hatten sich über 80 Personen angemeldet – so eine Quote würden sich unsere Politiker für so manche Wahl gerne wünschen – und auch eingefunden. Jeder steuerte etwas zum Verzehr bei und so fanden unzählige Salate und Kuchen ihren Weg zum Buffet.

Zum Grillen wurden Steaks und Würstchen angeboten, die gegen einen Obulus verkauft wurden. Getränke und Besteck brachte jeder selber mit. Die angemeldeten Personen erschienen auch, manche sogar mit einem eigens dafür ausgestatteten T-Shirt. Dach Kuchenbuffet wurde gespendet. Ein Dank geht an Waltraud für Ihren herrlichen russischen Nusskuchen.


 

DER RUSSISCHE NUSSKUCHEN nach Waltraud

Für den Teig: 7 Eier, 200g Zucker, 1 Vanillezucker, 250g gemischte Walnüsse, 1 Löffel Semmelbrösel

Das Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Nüsse, Semmelbrösel und steifen Eischnee dazugeben. Bei 175 Grad auf der mittleren Schiene ca. 30 min backen lassen.

Für die Füllung: 250 ml Milch, 250g gem Walnüsse, 70g Butter, 180g Puderzucker, 3 EL 80%igen Rum, 250 ml Schlagsahne

Die Milch mit den Nüssen auf kleiner Flamme kochen bis die Masse dick ist. Bis zum Erkalten rühren. Butter mit Puderzucker und Rum schaumig schlagen und unter die Nußmasse unterheben. Nun steife Sahne dazugeben. Tortenboden einmal auseinanderschneiden und füllen. Nach dem Abkühlen außen bestreichen.


Das Wetter hielt sich bis zum Abend. Zahlreiche Blitze kündigten am Abend einen ungemütlichen Ausgang an. Verschiedene Wetterexperten hatten für verschiedene Gebiete Unwetter prognostiziert. Wir hatten jedoch gehofft, davon verschont zu bleiben, nachdem wir am Nachmittag bei Sonnenschein an den Tischen und Bänken Platz genommen hatten.

Letztendlich frischte ein unangenehmer Wind auf und wir beschlossen, den Abend zu beenden. Wir hatten gerade die Haustür erreicht als es zu regnen begann. Binnen Sekunden schwoll der Regen zu einem wahren Guß an und wir konnten uns ausmalen, wie die restlichen verbliebenen Partygäste fluchtartig das Weite gesucht haben.

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