{"id":590,"date":"2017-10-22T19:33:58","date_gmt":"2017-10-22T17:33:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ramsauer.be\/?p=590"},"modified":"2017-10-22T19:36:10","modified_gmt":"2017-10-22T17:36:10","slug":"die-8-lange-nacht-der-wissenschaften-in-erlangen-nuernberg-und-fuerth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ramsauer.be\/?p=590","title":{"rendered":"Die 8. lange Nacht der Wissenschaften in Erlangen, N\u00fcrnberg und F\u00fcrth"},"content":{"rendered":"<p>Unsere pers\u00f6nlichen Vorbereitungen hatten l\u00e4nger gedauert als erwartet. Ein dickes Programmheft wollte gesichtet werden. Auf 288 Seiten war eine schiere F\u00fclle von Veranstaltungen zu durchforsten. Dabei waren die Themen so breit gef\u00e4chert, wie die Uni-Landschaft. Von der Physik des Lichts \u00fcber die Blutgruppenbestimmung, Mineralen, dem THW zu wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen. Da wir vier Interessenten ber\u00fccksichtigen mu\u00dften, war unser ganzes Vorhaben doch sehr umfangreich in der Planung. Die Veranstalter hatten sinnvollerweise den \u00d6PNV mit eingebunden. Es wurden sogar Sonderbusse eingesetzt. Die Eintrittskarte fungierte gleichzeitig als Bus Ticket.<\/p>\n<p>Die Wetteraussichten waren eher schlecht, denn es sollte mit hoher Wahrscheinlichkeit am Abend regnen. Trotzdem ignorierten wir den Hinweis des Wetterfrosches und nahmen keinen Schirm mit. Angesichts der F\u00fclle der Veranstaltungen planten wir, die Tour mit dem Auto vorzunehmen, um m\u00f6glichst eine breite Range zu erfassen. Wir begannen unsere Tour mitten in Erlangen am Uni-Klinikum. Eigentlich wollten wir das Pathologische Institut besichtigen, das eine einst\u00fcndige F\u00fchrung anbot. Als wir 10 min vor Veranstaltungsbeginn um 18 Uhr am besagten Ort eintrafen, sahen wir eine lange Schlange vor dem Eingang ausharren. Sofort \u00e4nderten wir unsere Planung und fuhren zum nicht weit entfernten H\u00f6rsaal. Die beiden H\u00f6rs\u00e4le waren f\u00fcr den ganzen Abend mit Vortr\u00e4gen voll und nach unserer Ankunft hatten dort schon \u00fcber 400 Personen Platz genommen. Im Obergeschoss fand sich unser Ziel, das Gott sei Dank, nicht \u00fcberv\u00f6lkert war. Einige Interessenten informierten sich in einem gut mit Mikroskopen ausgestatteten Raum \u00fcber das Zusammenleben von Mikroben und Menschen. An verschiedenen Tischen waren von Schimmelpilzen, Zecken und anderen Plagegeistern zur Untersuchung Exemplare vorhanden. Wieviel Bakterien sich auf einem Handy befinden, kann man auf nachstehendem Foto ersehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_593\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Mikrobehandy.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-593\" class=\"size-medium wp-image-593\" src=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Mikrobehandy-300x295.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Mikrobehandy-300x295.jpg 300w, https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Mikrobehandy.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-593\" class=\"wp-caption-text\">Mikrobielle Belastung auf einem Handy<\/p><\/div>\n<p>Obwohl nicht auf unserem Veranstaltungsplan zu finden, hatten sich unsere Kinder im Nebenraum in einen Vortrag gesetzt, bei dem es um den Erfolg einer App zur Suchtbek\u00e4mpfung ging. In dieser App versucht man, Erkenntnisse, die man aus Experimenten gewonnen hat, umzusetzen.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chster Programmpunkt stand das Geozentrum Nordbayern auf dem Programm. Es w\u00e4re einfacher gewesen, dorthin zu laufen, aber, da wir diese Erkenntnis erst sp\u00e4ter erfuhren, bewegten wir unser Fahrzeug mit der unbequemen Folge, einen Parkplatz zu erhaschen. Doch auch dort war uns das Gl\u00fcck hold. Das Geozentrum liegt inmitten des sch\u00f6nen botanischen Gartens. Davor hatte sich ebenfalls eine lange Schlange gebildet. Offensichtlich wurden erst wieder Personen eingelassen, nachdem andere das Geb\u00e4ude verlassen hatten. Deshalb strichen wir diesen Programmpunkt kurzer Hand und fuhren zu Siemens. Vor dem Geb\u00e4ude konnte man sich in einem Anh\u00e4nger \u00fcber die verschiedenen Berufe informieren, w\u00e4hrend man im Inneren des Geb\u00e4udes verschiedene technische L\u00f6sungen ansehen konnte. Der Raum mit den 3D Druckern und einem Roboter war derart \u00fcberf\u00fcllt, da\u00df wir nur an der T\u00fcr einen Blick riskierten. Stattdessen konnten wir eine 3D Brille in Aktion testen.<\/p>\n<p>Von dort aus fuhren wir zum s\u00fcdlichen Uni-Gel\u00e4nde und besuchten dort die Werkstoffwissenschaften, Bio-und Ingenieurwissenschaften und das Fraunhofer Institut. Im Schnelldurchlauf noch eine Blutgruppenbestimmung und dann schon wieder weiter.<\/p>\n<p>Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, hatten wir keine M\u00f6glichkeit mehr, nach N\u00fcrnberg zur F\u00fchrung ins Druckzentrum zu fahren. Stattdessen beschlossen wir ins Psychologische Instiut nach F\u00fcrth zu fahren, wo wir die R\u00e4ume besichtigen wollten. Als wir ankamen, wollte der Veranstalter gerade den Tag beenden, beschlo\u00df jedoch, uns noch die R\u00e4ume zu f\u00fchren. In den R\u00e4umen des Instituts werden Psychotherapeuten ausgebildet. In der Regel haben diese ein abgeschlossenes Psychologie oder Medizinstudium hinter sich. In der Ausbildungszeit verdienen sie schon Geld und finanzieren gleichzeitig die Ausbildung. Die R\u00e4ume waren wirklich sehr sch\u00f6n eingerichtet, so da\u00df man sich als Patient hier sicherlich sehr wohl f\u00fchlen kann.<\/p>\n<p>Nach dem Besuch war ein weiterer Programmpunkt aufgrund der Zeit nicht mehr m\u00f6glich und wir beendeten dort mit der letzten F\u00fchrung den gelungenen Tag. Das Wetter hatte uns nur auf dem s\u00fcdlichen Gel\u00e4nde der FAU etwas im Stich gelassen, als wir ordentlich beregnet wurden. Mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln h\u00e4tten wir keine Chance gehabt, \u00fcberhaupt so viel sehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Zeit hat f\u00fcr viele Programmpunkte nicht ausgereicht. Es w\u00e4re zu empfehlen, die Veranstaltung \u00fcber einen ganzen Tag laufen zu lassen, um den Andrang zu entzerren und den Menschen mehr M\u00f6glichkeiten zu geben, mehrere Punkte anlaufen zu k\u00f6nnen. Aus meiner Sicht hat der Andrang schon gezeigt, da\u00df ein gro\u00dfes Interesse der \u00d6ffentlichkeit besteht. An dieser Stelle auf jeden Fall einmal vielen Dank an das Veranstaltungsteam f\u00fcr das gelungene Gro\u00dfereignis. Wir werden in Zukunft wiederkommen&#8230;&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_597\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/siemensbrille.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-597\" class=\"size-medium wp-image-597\" src=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/siemensbrille-300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/siemensbrille-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/siemensbrille.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-597\" class=\"wp-caption-text\">Bei Siemens mit 3D Brille<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/rasterkraft.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-595\" class=\"size-medium wp-image-595\" src=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/rasterkraft-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/rasterkraft-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/rasterkraft.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-595\" class=\"wp-caption-text\">Rasterkraft-Elektronenmikroskopie im Modell am FB Werkstoffwissenschaften<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_592\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/bioingenieurwesen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-592\" class=\"size-medium wp-image-592\" src=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/bioingenieurwesen-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/bioingenieurwesen-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/bioingenieurwesen.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-592\" class=\"wp-caption-text\">Fachbereich Bio- und Chemieingenieurwesen der FAU N\u00fcrnberg-Erlangen, Campus S\u00fcd<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_598\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/silicium.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-598\" class=\"wp-image-598 size-medium\" src=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/silicium-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/silicium-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.ramsauer.be\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/silicium.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-598\" class=\"wp-caption-text\">Silicium<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere pers\u00f6nlichen Vorbereitungen hatten l\u00e4nger gedauert als erwartet. 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