Projekt Gezonde Kas abgeschlossen

Bei dem Projekt von Unternehmen und Institutionen  des Gartenbaus soll ein guter Kulturstart und ein gutes Monitoring zum Gelingen der Kultur beitragen. Versuche im Gewächshaus fanden mit Cyclamen und Tomaten statt. Durch neue Diagnosemethoden und intelligente Technik kommt es zu mehr Datenansammlungen, die gesichtet werden wollen. Dafür ist dann auch eine genauere Kulturführung möglich.

Die Firma Berg Hortimotive, De Lier, hat Transportsysteme mit Sensoren entwickelt, die präzise krankhafte Pflanzen erkennen kann und sodann effektiv die Stellen behandeln kann. Die Folge ist ein geringerer Spritzmittelaufwand. Dies dürfte zunächst auch kostensparend sein. Sollte sich dies jedoch langfristig durchsetzen wird ein geringerer Absatz wieder höhere Kosten mit sich bringen, oder im schlechtesten Fall zu einem Auslaufen der Lizenz. Allerdings ist der Einsatz von Sensortechnik natürlich im Hinblick auf die Umwelt zu begrüßen.

Man hat außerdem Pilzsporen, die in Bioreaktoren produziert wurden, ausgebracht und festgestellt, dass die Raubmilbe Macrolophus sich daraufhin weniger von der Pflanze, sondern vermehrt von der Weißen Fliege ernährt hat.  Diese Untersuchung wirft für mich die Frage auf, warum ein Nützling sich von der Pflanze ernährt und scheinbar durch die Zugabe von Sporen auf eine andere Nahrungsquelle umschwenkt.

Weitere Infos können über www.gezondekas.eu abgerufen werden