Erlebnisgarten Peter Schlegel in Alfeld

Eine schöne Überraschung erlebte ich kürzlich beim Besuch des Galabau Unternehmens Peter Schlegel in Alfeld. Dabei war die Anfahrt unspektakulär und das, was mich normalerweise erwartet, war absehbar. Hinter dem einladenden Torbogen fand ich eine andere Welt, obwohl der Winteraspekt nur eine Ahnung erkennen läßt, welches Potential hier erst im Frühjahr erkennbar wird, wenn die Sonne hoch am Himmel steht und die zarten Pflanzen sich den Weg zum Licht suchen.

An dem gemütlichen Blockhäuschen, das sich in der Nähe einiger Tische befindet lag ein Telefon, um Mitarbeiter aus dem Büro kostenfrei herbeizurufen. Denn zu dieser Jahreszeit gibt es allerdings wenige Kunden, die den Weg in den Erlebnisgarten finden. Es ist in der Tat beeindruckend was Peter Schlegel und seine Familie, da auf dem Hanggrundstück etabliert haben. Es ist eine Nachbildung eines kleinen Dorfes mitsamt einer Mini-Kirche, eingebettet in die Natur. Dazu wurden Sträucher und Stauden gepflanzt, um Möglichkeiten der Gartengestaltung aufzuzeigen und direkt erlebbar zu machen.

Dabei ist es die Detailfreude, die hier beeindruckend wirkt. Kleine Gefäße, ein altes Fahrrad sind liebevolle Weggefährten der Gemäuer. Die Mini-Kirche ist voll eingerichtet und strahlt eine Gemütlichkeit aus, die ihresgleichen sucht. Zahlreiche Brautpaare haben bereits den Weg in den Erlebnisgarten gefunden, um sich dort ablichten zu lassen, aber auch kostenlose Picknick Möglichkeiten werden dort geboten und wurden im letzten Jahr auch genutzt.

Leider hatte ich nicht die Zeit, die gesamte 4 ha Anlage zu erkunden. Dies werde ich aber auf jeden Fall nachholen, wenn die Natur im März zu erwachen beginnt, um die Pflanzenvielfalt dort bestaunen zu können.

Wer es nun nicht mehr erwarten kann, der informiert sich bei Schlegels schon mal vorab über die diesjährigen Aktionstage unter:

Peter Schlegel

Garten- und Landschaftsbau GmbH

Im Schwarzen Siel 2

31061 Alfeld / Leine

tel. 05181 – 26233

www.galabau-peter-schlegel.de

 

 

Kung Fu in der Nähe der Hansestadt Bremen bei Tamado

Lang lang ist es her, dass ich im mittlerweile ausgemusterten Flugabwehrregiment 11 in Achim meinen Dienst versehen mußte. Zu dieser Zeit Ende der 80er Jahre konnte man nach Dienstschluss einen in einer Bundeswehr Sportuniform bekleideten jungen Mann durch die Kaserne laufen sehen, der dann Tor 2 passierte und nach kurzen Metern durch den Wald auf die Straße einbog, die ihn kurz darauf zu einem Sportstudio führte. Das Sportstudio hieß “Studio der Selbstverteidigung” oder nur kurz SDS Achim. Dort wirkte Familie Bonar und das komplett. Neben Edgar und seiner Frau Marie-Luise trainierte auch Sohn Marc mit, der schon zu dieser Zeit ein prämierter Kickboxer war. Charakteristisch war für mich die gemütliche Sofaecke neben dem Tresen. Im Hintergrund lagen Matten. Wir trainierten damals Kung Fu. Edgar war das, was man heute als quirlig-dynamisch bezeichnen konnte. Er bewegte sich sehr behende über die Matten und  für mich zeugten seine Bewegungen und die daraus im richtigen Augenblick freigesetzten Kräfte von einer langen Trainingszeit. Ich habe damals mit Wehmut Abschied genommen und seither auch so eine Familie nicht mehr wiedergetroffen.

Meine Freude war riesig groß als sich mir kürzlich die Gelegenheit bot, mich in der Nähe meiner alten Wirkungsstätte aufzuhalten. Obwohl ich keinerlei Sportkleidung bei mir führte, wollte ich unbedingt Familie Bonar wiedersehen. Mittlerweile ist aus dem kleinen Studio ein richtiges Wellness-Center geworden, indem auch neuere Angebote ihren Raum gefunden haben wie MMA (Mixed Martial Arts) oder Bodystyling mit Hanteln. Neben Kraftstationen findet sich auch ein Massageraum und eine Sauna. Dazu wird außer Kung-Fu noch Jiu Jitsu angeboten. Ich bin bei meinem Besuch mit der gewohnten damals so geschätzten Herzlichkeit empfangen worden. Marc lieh mir sofort Sportkleidung, damit ich an dem Kung Fu Training teilnehmen konnte. Das Training war wieder sehr lehrreich. Edgar zeigte verschiedenste Techniken aus seinem großen Portfolio und ich mußte neidisch feststellen, wie schnell seine Bewegungsabläufe trotz seiner über 60 Jahre noch immer sind.

Ich habe den Abend im Kreise der Familie Bonar sehr genossen. Wer in der Nähe von Achim wohnt und sich mit dem Gedanken trägt, den Kampfkünsten zu frönen, dem sei das Studio von Marc empfohlen. Ich bin mir sicher, dass niemand hier Enttäuschung erfahren wird. Mehr gibt es unter

 

www.tamado.de